Steuerlexikon · Buchführung

Buchungssatz


Ein Buchungssatz beschreibt, welche Konten bei einem Geschäftsvorfall angesprochen werden und auf welcher Seite die Beträge erfasst werden. Er wird in der Form “Soll an Haben” angegeben und ist das Grundelement der doppelten Buchführung.

Wie er aufgebaut ist

Vor dem Wort “an” steht das Konto, das im Soll gebucht wird, danach das Konto, das im Haben angesprochen wird. Wird beispielsweise eine Eingangsrechnung bar bezahlt, lautet der Satz sinngemäß Verbindlichkeiten an Kasse. Ein einfacher Buchungssatz betrifft genau zwei Konten. Sind mehrere Konten beteiligt, spricht man von einem zusammengesetzten Buchungssatz. In jedem Fall müssen die Beträge im Soll und im Haben übereinstimmen.

Warum er wichtig ist

Der Buchungssatz übersetzt einen Geschäftsvorfall in die Sprache der Konten und macht ihn damit nachvollziehbar. Werden Konten oder Seiten verwechselt, entstehen Fehler, die sich durch die spätere Auswertung ziehen. Eine korrekte Bildung der Buchungssätze ist daher die Grundlage einer ordnungsgemäßen Buchhaltung. Bei der laufenden Führung Ihrer Finanzbuchhaltung unterstützen wir Sie zuverlässig.

Diese Erklärung dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Für Ihren konkreten Fall sprechen Sie uns gerne an.