Die doppelte Buchführung ist ein System, bei dem jeder Geschäftsvorfall auf zwei Konten erfasst wird, einmal im Soll und einmal im Haben. Daraus leitet sich auch der Name ab. Ziel ist es, sämtliche Vorgänge eines Unternehmens vollständig und nachvollziehbar abzubilden.
Soll und Haben
Jede Buchung hat zwei Seiten, die wertmäßig übereinstimmen. Wird beispielsweise eine Maschine bar bezahlt, steigt der Maschinenbestand und gleichzeitig sinkt der Kassenbestand. Auf diese Weise bleibt das Gleichgewicht der Konten stets erhalten, und Fehler lassen sich leichter erkennen. Aus den Konten werden am Jahresende die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung entwickelt.
Abgrenzung zur einfachen Gewinnermittlung
Die doppelte Buchführung ist aufwendiger als die Einnahmenüberschussrechnung, liefert aber ein vollständiges Bild von Vermögen, Schulden und Ergebnis. Sie ist die Grundlage für den Jahresabschluss bilanzierungspflichtiger Unternehmen. Wer dazu verpflichtet ist, ergibt sich aus dem Handels- und Steuerrecht. Bei der Einrichtung und laufenden Führung Ihrer Finanzbuchhaltung unterstützen wir Sie zuverlässig.
Diese Erklärung dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Für Ihren konkreten Fall sprechen Sie uns gerne an.