Steuerlexikon · Buchführung

Kontenrahmen


Ein Kontenrahmen ist ein systematisches Verzeichnis aller Konten, die in der Buchführung verwendet werden können. Er gibt eine einheitliche Struktur vor und ordnet die Konten nach Sachgebieten, damit Geschäftsvorfälle einheitlich und nachvollziehbar erfasst werden.

Aufbau und Beispiele

Die Konten sind in Kontenklassen gegliedert und durch Nummern systematisch geordnet. In der Praxis sind insbesondere die Standardkontenrahmen SKR03 und SKR04 verbreitet, die sich in der Anordnung der Klassen unterscheiden. Aus dem Kontenrahmen leitet ein Unternehmen seinen individuellen Kontenplan ab, der nur die tatsächlich benötigten Konten enthält. So bleibt die Buchführung übersichtlich und an den jeweiligen Betrieb angepasst.

Warum er wichtig ist

Ein einheitlicher Kontenrahmen sorgt dafür, dass gleichartige Vorgänge immer auf denselben Konten gebucht werden. Das erleichtert Auswertungen, den Vergleich über mehrere Jahre und die Erstellung des Jahresabschlusses. Auch der Datenaustausch mit dem Steuerberater wird dadurch vereinfacht. Bei der Einrichtung eines passenden Kontenrahmens für Ihre Finanzbuchhaltung unterstützen wir Sie gerne.

Diese Erklärung dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Für Ihren konkreten Fall sprechen Sie uns gerne an.