Steuerlexikon · Buchführung

Kreditor


Ein Kreditor ist ein Lieferant oder Dienstleister, gegenüber dem ein Unternehmen eine Verbindlichkeit hat. Die Verbindlichkeit entsteht, wenn eine Leistung bezogen, aber noch nicht bezahlt wurde. Der Begriff bildet das Gegenstück zum Debitor.

Wie Kreditoren erfasst werden

Für jeden Kreditor wird in der Buchführung ein eigenes Konto geführt, das Teil der Kreditorenbuchhaltung ist. Darauf werden die eingehenden Rechnungen sowie die geleisteten Zahlungen erfasst. So ist jederzeit erkennbar, welche Beträge das Unternehmen noch schuldet. Die Summe aller Kreditorenkonten fließt als Verbindlichkeitsbestand in die Bilanz ein und steht dort auf der Passivseite.

Warum die Übersicht wichtig ist

Eine geordnete Kreditorenbuchhaltung zeigt, welche Rechnungen noch zu zahlen sind und wann sie fällig werden. Das hilft dabei, Zahlungsfristen einzuhalten, mögliche Skontovorteile zu nutzen und die eigene Liquidität verlässlich zu planen. Werden Verbindlichkeiten übersehen, drohen Mahnungen und unnötige Kosten. Bei der Einrichtung und Pflege Ihrer Kreditorenbuchhaltung im Rahmen der Finanzbuchhaltung unterstützen wir Sie gerne.

Diese Erklärung dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Für Ihren konkreten Fall sprechen Sie uns gerne an.